Akademie Ostbayern - Böhmen

Sitz in Neunburg vorm Wald


Themenkreis Naturraum

 

Die Akademie beschäftigt sich mit dem beeindruckenden und vielgestaltigen 

Naturraum des bayerisch-böhmischen Grenzgebietes. 

 

Zu nennen sind die kristallinen Urgebirge (Bayerischer Wald, Oberpfälzer Wald, Fichtelgebirge, Steinwald; der Böhmischen Wald / Český Les und der Böhmerwald mit dem Nationalpark Šumava), der im Erdmittelalter entstandene Jura aus Kalkgestein, das geologisch einzigartige Oberpfälzer Bruchschollenland

das Schwemmland der Donau, der Gäuboden.  

 

Vulkanische Unruhe im Erdinneren ließ Vulkankegel wie den Parkstein bei Weiden oder weitere postvulkanische Erscheinungsformen im Egerbecken entstehen, hinterließ Mineralwasserquellen und ermöglichte eine mannigfaltige Bäderlandschaft. 

 

Aufgrund der geologischen Struktur gibt es abbauwürdige Bodenschätze, früher u.a. Eisenerz, Braunkohle und Flussspat, heute z.B. noch Kaolin, Tone und verschiedene Gesteinsarten. Die Lehm und Tonschichten in den Landkreisen Tirschenreuth und Schwandorf begünstigten die Anlage von zahlreichen Teichen zur Fischzucht. Diese und die aus dem Braunkohletagebau entstandenen Grundwasserseen bilden heute das Oberpfälzer Seenland.

 

Natur und Landschaft ließen eine charakteristische Flora und Fauna entstehen.

Das Klima, teils immerfeucht und warmgemäßigt, teils rauer in den höheren Mittelgebirgslagen begünstigte die Entstehung großer zusammenhängender Waldgebiete, die größten in Mitteleuropa.