Symposium und Kultur-Tour der Akademie Ostbayern - Böhmen mit der Westböhmischen Universität Pilsen

Veranstaltungsort im Wissenschafts-und Technologie-Park der Stadt Pilsen (VTC)
Veranstaltungsort im Wissenschafts-und Technologie-Park der Stadt Pilsen (VTC)

Überraschende Fakten vermittelten die Referenten beim ersten grenzüberschreitenden Symposium der Akademie Ostbayern – Böhmen und der Westböhmischen Universität vom 10. bis 11.11.2017 in Pilsen zum Thema „Demografische Entwicklung, Migration und Integration“.

 

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Forschungskolloquium 2017 an der Uni Regensburg

Aktuelle Forschungsperspektiven auf Ostbayern wurden am Mittwoch, 11.10.2017, bei einem vom Arbeitskreis Landeskunde Ostbayern (ALO) und der Akademie Ostbayern – Böhmen veranstalteten Forschungskolloquium an der Universität Regensburg vorgestellt.

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Mitgliederversammlung und Neuwahlen

von links: Hans Herl, Charlotte v. Schelling, Dr. Peter Deml, Josef Schönhammer, Hans Fischer
von links: Hans Herl, Charlotte v. Schelling, Dr. Peter Deml, Josef Schönhammer, Hans Fischer

Die Akademie Ostbayern - Böhmen hat bei ihrer turnusmäßigen Mitgliederversammlung am Montag, dem 16. Oktober 2017, im Gasthaus Sporrer eine neue Vorstandschaft gewählt. 

 

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Exkursion nach Parkstein - Geologie und High-Tech in der Oberpfalz

"Vulkanausbruch" im Museum - Bitte auf das Foto klicken!
"Vulkanausbruch" im Museum - Bitte auf das Foto klicken!

Der kleine Ort Parkstein im Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab bietet zukunftsträchtige High-Tech-Entwicklung – und gleichzeitig einen Einblick zurück in die

vulkanischen Aktivitäten der Region vor vielen Millionen Jahren.

 

Von beiden spannenden Aspekten, die diesen Standort in unserer Region prägen, überzeugte sich die Akademie Ostbayern-Böhmen bei einer Exkursion am Samstag, den 16.09.2017.

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Zusammenarbeit mit der Universität Regensburg offiziell beschlossen

v.l.: Dr. Franz Guber, Dr. Peter Deml, Prof. Dr. Udo Hebel
v.l.: Dr. Franz Guber, Dr. Peter Deml, Prof. Dr. Udo Hebel

Auch die Universität Regensburg hat nun am 13.07.2017 einen Kooperationsvertrag mit der Akademie Ostbayern – Böhmen abgeschlossen und reiht sich damit ein in die Riege verschiedenster Institutionen der Region Ostbayern/Böhmen, die bereits mit der Akademie zusammenarbeiten. 

 

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Exkursion mit dem ‚Arbeitskreis Landeskunde Ostbayern‘ (ALO) an der Universität Regensburg „Eine Region auf neuen Wegen. Strukturwandel in der Oberpfalz IV"

Spitzenklöppeln, Archäologie und ein Konzerthaus: Mit diesen herausragenden Traditionen, Merkmalen und Kulturdenkmälern fördern Oberpfälzer Gemeinden im Landkreis Cham die lokale, regionale und grenzüberschreitend-überregionale Entwicklung. Zusammen mit dem Arbeitskreis Landeskunde Ostbayern (ALO) der Universität Regensburg besuchten wir am 03.07.2017  Tiefenbach, Grafenried/Lučina und Blaibach.

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Themennachmittag mit der OTH Regensburg: "Unternehmerische Kompetenzen auf dem tschechisch – bayerischen Arbeitsmarkt“

Themennachmittag am 01.06.2017 mit der OTH Regensburg:  

„Unternehmerische Kompetenzen auf dem

tschechisch – bayerischen Arbeitsmarkt“

ein Projekt der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg mit der Technischen und Ökonomischen Hochschule (TÖH) Budweis zur Förderung und Anpassung der Ausbildung an die veränderten Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt

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Nachhaltigkeit global – regional, Exkursion zum Kloster Plankstetten und nach Berching

 Die Exkursion am Samstag, 6. Mai 2017, hatte das Motto „Nachhaltigkeit global – regional“.  

  • Ein Klosterbetrieb, der nachhaltig wirtschaftet,
  • eine Stadt mit nachhaltigem Entwicklungskonzept,
  • Wissenschaftler, die neue Denkansätze zu sozialer, ökologischer und ökonomischer Nachhaltigkeit entwickeln: 

Das bot die Exkursion zum Kloster Plankstetten und nach Berching.

 

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Schwarzachtalmesse in Neunburg vorm Wald

Die Akademie Ostbayern-Böhmen präsentierte sich mit einem eigenen Stand bei der 

Schwarzachtalmesse am 22./23.04.2017.

 

Mehrere Hundert Programmflyer 2017 und Sympathieprospekte konnten an die interessierten Besucher verteilt werden.

Zu ihnen gehörten auch Landrat Thomas Ebeling und Bürgermeister Martin Birner. 1. Vorsitzender Dr. Deml zeigte sich erfreut über den zahlreichen Besuch und über etliche Anmeldungen für die nächsten Veranstaltungen der Akademie.

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Exkursion nach Pilsen "Kunst und Naturwissenschaft"

Samstag, 11.03.2017

 

Modernes Design und unkonventionelle Wissenschaftspräsentation

 

Wer heutzutage Telefonverzeichnisse, Kataloge, Modeprospekte, Plakate für die unterschiedlichsten Produkte und Botschaften betrachtet, wird nicht vermuten, dass ein vor 120 Jahren in Pilsen geborener Künstler und Designer namens Ladislav Sutnar die Grundlagen der angewandten Kunst dafür geschaffen hat.

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Symposium "Demografische Entwicklung – Migration – Integration"

Am 04. Februar startete die Akademie ihr Jahresprogramm 2017 "Unsere Region im Wandel" in der Schwarzachtalhalle Neunburg.

Gleichzeitig wurde damit ein Beitrag zum Programm 1000 Jahre Neunburg geleistet. 

Namhafte Referenten beleuchteten wichtige Zukunftsthemen.

 

 

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Die Akademie richtet sich neu aus.

Dr. Jaroslav Dokoupil (links)  und Dr. Filip Tikal (2. von rechts)
Dr. Jaroslav Dokoupil (links) und Dr. Filip Tikal (2. von rechts)

Das Jahresprogramm für 2017 spiegelt die neue Zielrichtung der Akademie Ostbayern-Böhmen. Davon konnte sich am 12.1.2017 auch Bürgermeister Martin Birner beim Pressegespräch im Rathaus überzeugen, zu dem auch Kooperationspartner aus Tschechien gekommen waren.

 

 

 

 

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Der Weg in die Zukunft

In der Mitgliederversammlung am 12.10.2016 im Gasthaus Sporrer in Neunburg vorm Wald beschlossen die Mitglieder einstimmig durch Satzungsänderung den neuen Namen

Akademie Ostbayern‐Böhmen“.

 

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Exkursion 1000 Hektar ‚neuer‘ Böden - Vom Tagebau zum Seenland

Die letzte Veranstaltung der Akademie Ostbayern-Böhmen zum Jahresthema 2016 „Erde“ fand am 22.10.2016 in der Mitgliedsgemeinde  Wackersdorf statt.  

Bürgermeister Thomas Falter 

empfing die Gruppe der Exkursionsteilnehmer im Rathaus und informierte über die wichtigsten aktuellen Fakten zur Gemeinde Wackersdorf.  

 

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Themennachmittag „Erdställe: Forschung und Sagen“

Am 08.10.2016 ging es beim Jahresthema „Erde“ unter die Erde. Ziel der Exkursion waren die sagenumwobenen geheimnisvollen Schrazellöcher, wie die Erdställe bei uns genannt werden.

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Neuer Kooperationsvertrag zwischen Universität Pilsen und Neunburger Akademie

Die Akademie für Natur und Industriekultur Ostbayern-Böhmen ging nach der Kooperations-

vereinbarung mit der OTH Amberg-Weiden eine weitere mit der Universität Pilsen ein.

Unterzeichnet wurde der Vertrag in Pilsen während der Wissenschafts- und Techniktage am 09. September 2016.  

 

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Vielfalt für die Biogasanlage -  Feldtag Energiepflanzen

Dauerkulturen, Wildpflanzen-

mischungen oder doch einjährige Kulturen. Welche Pflanzen können den Mais nun ergänzen?

Diese und weitere Fragen wurden im Rahmen des Feldtages für Energiepflanzen am Donnerstag, den 

01. September 2016, gestellt. Ort des Geschehens war das Informations- und Demonstrationszentrum 

Energiepflanzenanbau am Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum Almesbach.

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Schlossparks in Böhmen - Kulturtour zum Jahresthema „Erde“

Baumraritäten in romantischen Gartenlandschaften -

Böhmische Schlossparks: gemeinsame Kulturtour von CeBB und Akademie-

Neunburg - Nicht die Schlösser von Bischofteinitz und Lázeň selbst, sondern die sie umgebenden Parks standen im Mittelpunkt einer gemeinsamen Kulturtour von Centrum Bavaria Bohemia und Akademie-Neunburg am 27.08.2016  ins Nachbarland Böhmen.

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Ausstellung zum Altstadtfest „ocker – umbra – siena“ Malen mit Erdfarben

Im Rahmen des Altstadtfestes in Neunburg wurde am 13. August 2016 im Kunstquartier die Sommerausstellung „ocker, umbra, siena – Malen mit Erdfarben“ eröffnet. In Kooperation des Kunstvereins Unverdorben und der Akademie Neunburg sowie Schülern der Gregor-von-Scherr Realschule und der Mittelschule entstanden kleine Kunstwerke mit einem besonderen Ausdruck, die mit Erdfarben gemalt wurden.

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Keramik für die Architektur und der ehemalige Oberpfälzer Farberde-Bergbau

Diese beiden Themen bildeten die Schwerpunkte der Exkursion zum Jahresthema „Erde“ am 18.06.2016.

 

Erste Station war das Werk Buchtal der Dt. Steinzeug, wo die Fertigung von Wohnkeramik, Architekturkeramik und Fassadensystemen sowie der Schaupavillon besichtigt wurden.

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Museumsführungen zum Jahresthema „Erde“ am Internationalen Museumstag am 22.05.2016

Thema: Keramische Schätze

Keramik – gebrannte Erde, ist eines der am längsten von Menschen genutzten Materialien.

Die Akademie für den Natur- und Kulturraum Ostbayern-Böhmen lud ein zu zwei Museums-Führungen, die eigens zum Jahresthema „Erde“ veranstaltet und nach individuellem Interesse besucht werden konnten.

 

 

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Exkursion "Moderne Methoden der Bodengewinnung und Bodenverarbeitung"

Das Jahrestheme "Erde" führte die Teilnehmer am 23.04.2016 zur Gerhard Rösl GmbH & Co. KG nach Regensburg-Dechbetten.

 

Themen waren: Böden verbessern ohne chemische Produkte, Fruchtbarkeit steigern,

Böden schonen bei technischen Eingriffen.

 

 

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Themenabend im Freilandmuseum: “Lehm – ein alter Baustoff neu entdeckt”

Eine weitere Veranstaltung im Rahmen des Jahresthemas „Erde“ fand am 8. April 2016 im Freilandmuseum Neusath-Perschen statt zum Thema "Lehm – ein alter Baustoff neu entdeckt”.

 Der Baustoff Lehm spielt heute nicht nur in der Denkmalpflege eine Rolle, sondern findet zunehmend Beachtung, wenn es um ressourcenschonende ökologische Baukonzepte geht.  

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Exkursion: Keramik in der Oberpfalz und in Böhmen

Der Tagesausflug am Samstag, dem 19.03.2016 mit der bewährten fachlichen Begleitung von Herrn Dr. Wolf­-Dieter Hamperl zum Jahresthema „Erde“: „Keramik in der Oberpfalz und in Böhmen“ führte zunächst nach Schirnding am Grenzübergang nach Tschechien.

Dort wurde die Fa. Hart Keramik AG, Schirnding, eines der modernsten Ziegelwerke Europas, besichtigt.

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Die Akademie geht mit neuer Bezeichnung ins Jahr 2016

Die Akademie trägt ab jetzt die neue Bezeichnung "Akademie für den Natur- und Kulturraum Ostbayern-Böhmen".

 

 

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Themenabend an der OTH Amberg 

"Angewandte Forschung und Verfahrenstechnik an der OTH

(Ostbayerische Technische HochschuleAmberg-Weiden" 

war das Hauptthema einer Abendveranstaltung der Akademie für Natur und 

Industriekultur im Rahmen ihres Jahresthemas "Erde". 

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Vortrag "Erde - Boden - Dreck"

Dr. Frank Holzförster
Dr. Frank Holzförster

Die Akademie für Natur und Industriekultur eröffnete

am 28. Januar 2016 in der Aula des Regental-Gymnasiums Nittenau

das Jahresthema 2016 "Erde" mit dem Vortrag 

 „Erde - Boden – Dreck"

 von Dr. Frank Holzförster, Diplom-Geologe am Geo-Zentrum an der KTB Windischeschenbach

 

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2015  Jahresthema "Steine"

 

Die Akademie für Natur und Industriekultur Ostbayern-Böhmen e.V. kann auf ein

interessantes und erfolgreiches Jahr zurückblicken. 

Rund 300 Zuhörer und Teilnehmer machten mit bei den Vorträgen und Exkursionen, 

ca. 600 Besucher besuchten die Ausstellung „schiefer-granit-kalk“. 

Die Akademie präsentierte sich zudem in der Öffentlichkeit mit einem Informationsstand bei 

der Schwarzachtalmesse im April und eröffnete mit Unterstützung der Stadt Neunburg v.W. 

im ehemaligen Tourismusbüro im Rathaus eine Geschäftsstelle. 

Die Homepage www.akademie-neunburg.de wurde neu gestaltet. 

Der übersichtliche Jahresrückblick 2015 soll Ihnen ermöglichen, die Aktivitäten der Akademie 

noch besser und schneller kennenzulernen.  

Zu einigen Veranstaltungen finden Sie noch weitere Informationen im Archiv.

Am Ende der Übersicht können Sie mit einem "Kommentar" Ihre Meinung zur Arbeit der Akademie äußern oder auch Verbesserungsvorschläge vorbringen.

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Exkursion am 14.11.2015 zu den "Stonehenge", nach Kulz und Taennesberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittelbayerischen Zeitung vom 27.11.2015

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Jahresabschlussfahrt  "Steine im Gebrauch und in der Natur"

Jahresabschlussfahrt der Akademie für Natur und Industriekultur "Steine im Gebrauch und in der Natur"Am Samstag,...

Posted by Akademie-Neunburg on Donnerstag, 12. November 2015
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Die Presse berichtet:




















Mittelbayerische Zeitung vom 23.10.15

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Mitgliederversammlung am 19.10.2015































Mittelbayerische Zeitung vom 24.10.2015

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Exkursion am 17.10.2015 nach Hauzenberg und Straubing


Donnerstag, 22 Oktober 2015 06:13

Neunburger Akademie: Das erkaltete Blut der Erde 

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Neunburger Akademie: Das erkaltete Blut der Erde

Granitvorkommen gibt es im Bayerischen Wald reichlich. Seine Entstehung, die Ausbeutung der Brüche und die Verarbeitung des kalten Blutes der Erde sind im Granitzentrum in Hauzenberg anschaulich dargestellt. Dass Stein keine tote Materie ist, konnten die Teilnehmer einer Stein-Exkursion der Akademie Neunburg auch im Friedhof St. Peter in Straubing erfahren.

 

Zum Jahresthema „Stein“ hatte die Akademie für Natur und Industriekultur Ostbayern-Böhmen zur vorletzten Exkursion eingeladen. Erstes Ziel waren die „Stein Welten“ in Hauzenberg. Einst gab es hier 140 Granitbrüche. Geblieben ist nur der historische Steinbruch am Schachet, der im Mittelpunkt des Granit Zentrum Bayerischer Wald steht. Ludwig Bauer hieß die Besuchergruppe aus dem „Oberen Wald“ in den „Stein-Welten“ willkommen.

Der gelernte Steinhauer und Steinmetzmeister nahm die Exkursionsteilnehmer mit auf eine Zeitreise in das Zeitalter Karbon. Hier entstand vor rund 350 Millionen Jahren der Granit. Im Bayerischen Wald, dem Armenhaus der Nation, waren einst 12 000 Menschen rund um den Granitabbau beschäftigt. Mit brachialer Gewalt ging der Mensch ans Werk, öffnete ganze Bergflanken des uralten Gebirges und förderte das erkaltete Blut der Erde. „Heute gibt es nur noch 500 Arbeitsplätze in der hiesigen Granitindustrie“, erzählte Bauer.

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Im Granit-Kino wurden die Besucher in die Welt der Steinhauer eingeführt. In den beeindruckenden Ausstellungsräumen waren Arbeitsgerätschaften zu sehen. Außerdem wurde die Verwendung des Gesteins erläutert. Von der Romanik über die Gotik bis heute zeigt die Sonderausstellung „STEINREICH" die über fast tausend Jahre währende Kunst der Steinmetze im Mühlviertel und im Bayerischen Wald anhand von Schautafeln, Originalteilen und Rekonstruktionen, die in den Werkhütten des Schausteinbruchs angefertigt wurden.

Auf dem Freigelände sind im ehemaligen Steinbruch die Granitabbau- und Verarbeitungstechniken aus der Zeit um 1930 praxisnah dargestellt. Neben der imposanten Steinwand und dem Steinbruchweiher konnten eine Schmiede und Steinhauerhütten besichtigt werden. Die Arbeit der Steinhauer im Freien bei Hitze und Kälte war eine harte Sache. „Von der guten alten Zeit, die es nie gab“, erzählte Steinbildhauermeister Bauer in der Bruchkantine. Der Steinfachmann informierte auch über die Zeit als die Eisenbahn 1904 nach Hauzenberg kam und man zum bedeutendsten Granitpflastersteinproduzenten aufstieg.

In den 30er Jahren und nach dem Zweiten Weltkrieg profitierte die Granitindustrie vom Wirtschaftsaufschwung. Eine ganze Nachkriegsgeneration von Steinhauern verstarb dann an den Folgen des Jahrzehnte lang eingeatmeten Steinstaubes. Nachwuchsmangel, fehlende Investitionen und ein immenser Preisdruck aus dem Osten setzten der Granitindustrie heftig zu. „Heute zeichnet sich wieder ein Aufschwung ab, weil Bauherren wieder stärker auf heimische Produkte setzen“, betonte Ludwig Bauer abschließend. Auf dem Granit-Erlebnisweg ging es zum Mittagessen in den benachbarten Gidibauer Hof, der schon 1816 ganz aus Granitbruchsteinen erbaut wurde.

Über Passau fuhr man weiter nach Straubing. Auf dem Peters-Friedhof tauchte die Besuchergruppe in die fast 700-jährige Geschichte des in Süddeutschland einzigartigen Gottesacker ein. Ingrid Westenhuber führte durch die romanische Basilika St. Peter und den in herbstlichen Farben getauchten Friedhof. Bis 1879 wurden hier die Bürger der Stadt bestattet. Zahlreiche Grabmäler mit schmiedeeisernen Kreuzen und klassizistische Denkmäler vom 14. bis zum ausgehenden 19 . Jahrhundert konnten hier bestaunt werden.

An den Außenfassaden der Basilika so wie in den drei spätgotische Kapellen gab es eine Reihe von mächtigen Gedenksteinen aus rotem Marmor zu bewundern. Neben den zahlreichen Grabmälern aus Stein und Eisen konnten die Neunburger auch die Grabplatte von Anna Ulein aus dem Jahre 1363 und die von Agnes Bernauer sehen. In der Totentanzkapelle stellte der Maler Felix Hölzl den Untergang des Menschen durch den Tod dar. Seine beeindruckenden Bilder mahnen den Besucher zu einem frommen und tugendhaften Leben.

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Veranstaltung am Samstag, 17. Okt. 2015

Tagesexkursion zum Jahresthema „Steine“

am Samstag, 17. Okt. 2015

 

 

Programm:

 

•  Granitzentrum Hauzenberg 

   mit Führung


•  Petersfriedhof in Straubing 

   mit Führung

 

Einen ausführlichen Bericht mit vielen Fotos finden Sie in Kürze hier.


 

 


Steinskulpturen in Böhmen, Vortrag am 17. Sep. 2015

Im historischen Schloss­Saal in Neunburg vorm Wald widmete zum Jahresthema „Stein“ die Akademie für Natur und Industriekultur Ostbayern-Böhmen eine eigene Veranstaltung der Steinkunst im Nachbarland Böhmen.


In seinem Vortrag „Steinskulpturen in Böhmen“ nahm Dr. Wolf-­Dieter Hamperl aus Altenmarkt an der Alz die Zuhörer mit in seine ehemalige Heimat. An vielen Orten Westböhmens finden sich in ihrer Zahl und Qualität herausragende Beispiele der Steinplastik. Die augenfälligsten Kunstwerke fallen einem Besucher Böhmens auf den Marktplätzen vieler Orte auf. Dreifaltigkeits­ oder Mariensäulen, wegen der Gelübde zu ihrer Entstehung auch Pestsäulen genannt, bilden oft die markanten Mittelpunkte. Vielfach sind sie auch mit aufwändigen Figurengruppen umgeben, die die Erzengel oder Pestheilige wie den hl. Sebastian darstellen. Dr. Hamperl präsentierte dazu Beispiele aus Elbogen, Karlsbad, Luditz Tepl, Plan und Stříbro.


Der volkstümliche Spruch „auf allen Brucken stehen Nepomuken“ verweist auf eine weitere Besonderheit in Böhmen. Dem heiligen Johannes von Nepomuk (geb. 1350, Märtyrertod 1393), einem der Nationalheiligen Böhmens, sind unzählige Denkmäler an und auf Brücken gewidmet. Besonders nach seiner Heiligsprechung im Jahr 1729 nahm seine Verehrung und in deren Folge die Errichtung vieler Denkmäler diesseits und jenseits der Grenze zu seinen Ehren einen großen Aufschwung. Dr. Hamperl zeigte dazu Bilder der Figuren aus Waldau, Waidhaus, Přimda, Draš, Bela und Bor.


In größerem Umfang widmete er sich auch der Stadt Eger: die romanischen Steinarbeiten an den Domtürmen, das gotische Schiff, die große Treppe hinauf, geschmückt mit Heiligenfiguren, darunter der hl. Vinzenz, der Stadtpatron von Eger. Bemerkenswert am Rathaus aus der ersten Hälfte des 18. Jh. sind die Granitverzierungen und Simse, der „wilde Mann“, eine Herkulesdarstellung, Granitkartuschen, geformt wir ein Maul, mit dem Egerer Wappen. Plastische Dekoration findet sich auch am „Grünerhaus“ und am Spital sowie in der Burg mit Beispielen romanischer Steinkunst. Erwähnt wurde auch der berühmte „Wastl von Eger“ eine „Rolandsfigur“, Zeichen der Gerichtsbarkeit einer Stadt. 


Doch nicht nur im Bild der Städte, auch im ländlichen Bereich sind bemerkenswerte Zeugnisse der Steinplastik zu finden: Wegsäulen, Denkmäler verschiedenster Art, Epitaphien in Kirchen und vor allem die Grabsteine auf den Friedhöfen zeugen von der Kunstfertigkeit einzelner Bildhauer und Bildhauerfamilien, z.B. im Kreis Tachov, in Alt-Sedlitz und Neu­Sedlitz und Purschau. Eine besondere Rolle nehmen dabei die jüdischen Friedhöfe ein. Als Besonderheiten nahe der Grenze erwähnte Dr. Hamperl die Kuppelkrone der Klosterkirche von Kladruby im Stil der sog. Barockgotik und die im dortigen Kreuzgang aufgestellten Figuren des Bildhauers Mathias Bernhard Braun, von dem auch ein Teil der Figuren im Kircheninneren stammt. Ergänzend präsentierte Dr.Hamperl auch eine

Figurengruppe im Gelände bei der Wallfahrtskirche St. Anna nordwestlich von Plana.


Den Schlusspunkt des Vortrags bildete die 1126 errichtete Burg Přimda, die nicht nur eine der ältesten steinernen Burgen in Böhmen ist, sondern auch mit ihren romanischen Bauelementen eine besondere Stellung innerhalb der Burgenarchitektur Europas einnimmt. Die von Dr. Hamperl ausgewählten Bilder zeigten exemplarisch den Reichtum der Steinkunst in Böhmen, der auch in anderen Regionen des Nachbarlandes immer wieder zu bestaunen ist. Fesselnd, kundig und kurzweilig wusste der Referent die Zuhörer zu begeistern.

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Rückblick Veranstaltung am 17. September

Am Donnerstag, den 17.09.2015 um 20.00 Uhr fand eine Vortragsveranstaltung  zum Thema „Steinskulptur in Böhmen“

im Historischen Schloss-Saal in Neunburg v. Wald statt.

 

Referent war Herr Dr. Wolf-Dieter Hamperl aus Altenmarkt an der Alz, der ein ausgewiesener Kenner Böhmens ist. Er begleitete schon mehrmals äußerst sachkundig Exkursionen der Akademie in das Nachbarland.

 

In seinem Vortrag ging er in erster Linie auf Steinkunstwerke in Westböhmen ein, darunter die Skulpturen  auf Marktplätzen und an Straßen, die Figuren in den Parks vieler Schlösser und die Steinplastik in der Gebäudearchitektur. 

Mittelbayerische Zeitung vom 22.08.2015:

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Der Neue Tag vom 22.08.2015

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Präsentation des Ausstellungs-Programms "Schiefer-Granit-Kalk" 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 







Mittelbayerische Zeitung vom 5.8.15 (Zum Vergrößern bitte auf das Foto klicken.)

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Fotos zur Exkursion am 25.7.15 nach Tegernheim, Kittenrain und Regensburg

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Presseartikel zur Exkursion am 25.7.15





















Mittelbayerische Zeitung vom 5.8.15

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Exkursion nach Flossenbürg am 27.06.2015 (Fotos)

Am Beginn der Tagesexkursion zum Jahresthema „Stein“ am Samstag, 27.06.2015, nach Flossenbürg stand ein Besuch der...

Posted by Akademie-Neunburg on Freitag, 24. Juli 2015

Exkursion nach Flossenbürg am 27.06.2015

Ostbayernkurier

Donnerstag, 09 Juli 2015 14:51

Nazi-Barbarei und Granit 

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Nazi-Barbarei und Granit

Mit Schweiß und Blut wurde der Granit aus den bewaldeten Bergen rund um Flossenbürg gebrochen. Seit über 900 Jahren thront auf einem Granitberg eine Burg, das Wahrzeichen des Ortes im Nördlichen Oberpfälzer Wald. Dieser wurde unter Nazi-Herrschaft aber auch für Tausende Zwangsinhaftierter zu einem Ort des Schreckens. Die Gedenkstätte des Konzentrationslagers war unter anderem auch das Ziel einer Exkursion der Akademie Neunburg.

Zum Jahresthema „Stein“ führte eine Exkursion der Akademie für Natur und Industriekultur Ostbayern-Böhmen ins Naturparkland Oberpfälzer Wald. Exkursionsführer Hans Fischer und Stefan Ebeling führten die Teilnehmer an den „Ort des Granits“, wie Flossenbürg auch genannt wird. Erste Station war das Burg- und Steinhauermuseum, wo Dr. Andreas Boos über Ausgrabungen berichtete, die auf dem Burgberg durchgeführt wurden. In vielen Vitrinen waren zahlreiche Exponate zur Geschichte und zum Leben auf der Burg zu sehe

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Exkursion auf "steinernen Pfaden" nach Böhmen

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Neue Geschäftsstelle der Akademie in den Rathaus-Arkaden


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Exkursion zur "Steinernen Stadt" Regensburg 

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Vortrag zum Thema "Die steinzeitliche Begehung und Besiedelung der mittleren Oberpfalz" 

Ernst Thomann verabschiedet sich mit einem letzten Vortrag am 26.03.2015 zu seinem Lebenswerk


Am Donnerstag Abend lauschte ein interessierter Kreis von Fans den Ausführungen von Ernst Thomann, ehemaliger Kreisheimatpfleger für die Archäologie im Landkreis Schwandorf,  zum Thema „ Die steinzeitliche Begehung und Besiedelung der mittleren Oberpfalz“. 


Die Gastgeberin, Frau Dr. Birgit Angerer vom Freilandmuseum Neusath/ Perschen, der Organisator Herr Dr. Sebastian Schott vom Stadtmuseum in Weiden, sowie Vertreter der , diesen Vortrag veranstaltenden „Akademie für Natur und Industriekultur Ostbayern Böhmen „ mit Sitz in Neunburg v. Wald, sowie ein Kreis überaus interessierter Zuhörer erfuhren viel über steinzeitliche Fundstätten in der mittleren Oberpfalz.


Sehr bildhaft und mit viel Herzblut wurde die steinzeitliche Silexproduktion durch die Jahrtausende chronologisch anhand von zahlreichen  Lesefunden aufgezeigt. Von der Altsteinzeit bis in das Neolithikum wurden die Funde von Faustkeilen, Schabern und 

Pfeilspitzen bis hin zu Steinbeilen am Beispiel von Fundstätten entlang der Schwarzach  und von Schwarzenfeld über Nabburg bis Neunburg präsentiert.


Das bittere Fazit diese Abends für seine Anhänger: Herr Ernst Thomann hielt damit seinen letzten Vortrag zu diesem Thema, was ihn aber nicht daran hindern wird, sich weiter der Archäologie und somit der Sicherung steinzeitlicher Spuren in der mittleren Oberpfalz zu widmen.

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Exkursion zum Steinbruch Treidling bei Nittenau

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Jahresprogramm 2015 "Steine" wird vorgestellt.


























MZ vom 25.02.15

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Akademie und OTH vereinbaren Kooperation

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